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Grosio

Die ersten Anzeichen einer menschlichen Ansiedlung in Grosio gehen auf die Prähistorie zurück: den Menschen dieser Zeit sind die antropomorphischen und andere symbolische Formen von Gravierungen auf der "Rupe Magna" zu verdanken. Der Park der Felsgravierungen von Grosio ist mit seinen 5500 Eingravierungen der größte in den Alpen. Einen Spaziergang oder noch besser eine Führung zu diesem malerischen Ort, erlaubt es Ihnen, zu uralten Zeiten zurückzukehren und antike und unbekannte Völker zu entdecken.
Abgesehen von dem großen Felsen, der "Rupe Magna" mit seinen Eingravierungen, gibt es in diesem Park zwei mittelalterliche Schlossruinen. Das Schloss San Faustino mit dem malerischen Turm der Heiligen Faustino und Giovita diente der Familie Venosta als Wohnsitz und war auch als Wehranlage gedacht, was aus vor kurzem durchgeführten Nachforschungen mit Sicherheit hervorgeht. Im 14. Jh. konstruierte die Familie Visconti aus Mailand, die neuen Herren des Tales, daneben das größere Castello Nuovo, dessen Mauern vor kurzer Zeit restauriert worden sind.

Auch die Villa Venosta ist ein anderes großartiges Zeugnis der Anwesenheit der Adelsfamilie in Grosio. Die Fassade weist eine prachtvolle Loggia im frühen Renaissancestil auf, welche den großen Park überblickt, während der älteste Flügel der Villa auf das 16. Jh. zurückgeht. Ein berühmter Vorfahre dieser Familie war der Marquis Emilio Visconti Venosta, der das Gebäude mit einer großen Anzahl von Kunstwerken und Einrichtungsgegenständen bereicherte. Die Villa war die Sommerresidenz dieser Patrizierfamilie, deren letzter Nachkomme sie im Jahr 1982 der Gemeinde Grosio vermachte , die sie in ein Museum umwandelte.
Eines der Kunstsymbole des Territoriums von Groiso ist zweifellos die romanische Kirche "Sankt Georg" aus dem 14. Jh., auf welche man stößt, wenn man durch die engen Gassen des historischen Zentrums des Dorfes mit seinen charakteristischen Ecken und eleganten Portalen aus grünem Stein geht. Die Kirche "Sankt Georg" ist einzigartig im Veltlin, weil sie ihr ursprüngliches Aussehen aus dem 14. Jh. auch im Innern bewahrt hat . Die vor kurzem vorgenommene Restaurierung hat zahlreiche Wandfresken ans Licht gebracht, die zusammen mit dem wundervollen hölzernen Altarbild von De Passeris (1949) die Kirche Sankt Georg zu einer wahren Perle der Veltliner Frömmigkeit machen.

Viel imposanter, aber trotzdem elegant, ist dagegen die Pfarrkirche Sankt Josef aus dem 17.Jahrhundert, welche mit ihrer charakteristischen Fassade aus grünem Stein die Gäste willkommen heißt, die im Begriff sind, sich ins Dorf zu begeben. Die Kirche mit ihren barocken Merkmalen erhebt sich auf dem Platz, welcher mit eleganten Balustern (1750) abgegrenzt ist und von einem eleganten Kirchturm aus dem 18. Jahrhundert flankiert wird. Eindrucksvoll sind die großzügigen Ausmaße im Innern, die durch das einzige Kirchenschiff und die ausladende Kuppel über dem Transept hervorgerufen werden.

Naturliebhaber und Bergwanderer werden im Grosio-Tal ein wahres Paradies finden. Leicht von Grosio aus zu erreichen, windet es sich von Ravoledo bis Fusino, um sich dann in zwei Zweige zu teilen: der eine, das Sacco-Tal, ist nach Westen zur Schweizer Grenze hin gerichtet, der andere nach Norden zu dem Ort Eita. Die Gipfel, die 3000 m überschreiten, bieten sich zum Bergsteigen und zum Trekking von hohem Niveau an. Für weniger Geübte gibt es die Möglichkeit Wanderungen im Hochgebirge zu machen oder einfach nur einen Tag in der frischen Luft an einem magischen Ort zu verbringen, wo es, laut Zeugen, eine wundertätige Erscheinung gegeben hat. In Malghera (im Sacco-Tal) werden Sie von dem auf 2000 m liegenden märchenhaften Wallfahrtskirchlein, das der Madonna gewidmet ist, beeindruckt sein.

Hallo, Fahrrad- und Mountainbike-Fans, hier seid ihr am richtigen Platz: Grosio liegt nämlich am Eingang der Straße, die zum bekannten Mortirolopaß führt. In unmittelbarer Nähe sind auch die Pässe, die in die Geschichte des Radsports eingegangen sind - das Stilfser Joch und der Gavia, welche Ihre Beine auf eine harte Probe stellen werden! Grosio ist auβerdem eine Etappe der berühmten TRANSALP, der Mountainbike-Route, welche die Alpen überquert und somit auch unser Tal, das Val Grosina. Im Winter können die Skifans in 15 Minuten den bekannten Skiort Bormio erreichen und in weniger als einer Stunde Santa Caterina, Livigno oder den Bernina-Paß. Für diejenigen, die es gar nicht lassen können, besteht die Möglichkeit, auch im Sommer auf dem Stilfser Joch skizufahren.

Tirano
10 Minuten von Grosio entfernt, ist ein reizende Städtchen, welches nur wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt liegt. Da können Sie einen unvergesslichen Tag auf dem legendären roten Zügchen des Bernina verbringen, der 100 Jahre feiert. Die höchstgelegene Eisenbahn Europas wird Sie mitten in das Hochgebirge mit seiner Pflanzen- und Tierwelt bis nach St. Moritz bringen.

Bormio
ein typischen Gebirgsdorf, ist reich an Geschichte und Traditionen. Seine Thermen, die alten und die neuen, sowie das Thermalschwimmbad erwarten Sie!

Livigno
der bekannte Gebirgsort, erreicht man vom Hotel aus in einer Stunde. Eine 14 km lange Strasse mit zahlreichen Geschäften lädt zum zollfreien Einkauf ein. Den Freunden der Abfahrt und der Unterhaltung mit dem Mountainbike empfehlen wir einen Tag im Bikepark des Mottolino.

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